Gefahrenloses Selfie mit dem roten Stier

© Destination nancy

Leuchtend rot, klare Linien, kein Wunder, dass er auf dem Vorplatz des Kongresszentrums, neben dem Bahnhof, alle Blicke auf sich zieht. Lauernd, auf der Hut, kann man sich ihm jedoch auch ohne erfahrener Torero zu sein bedenkenlos nähern und diese Begegnung verewigen. Vielleicht wird er ebenso berühmt wie der Stier der Wall Street, einer der am meisten fotografierten Plätze in New York? Noch sagt die Legende nicht, ob es Glück und Wohlstand bringt, ihn zu berühren.

Ein Stier in der Stadt

Dieser Stier wurde von dem weltberühmten Künstler aus Nancy Gé. Pellini realisiert, der vor allem für seine Skulpturen von horntragenden Tieren bekannt ist. Die Wahl des Stiers ist ein kleines Augenzwinkern des Künstlers an den Büffel im Wappen Stanislas‘, ehemaliger König von Polen und Herzog von Lothringen, dem der berühmteste Platz Nancys seinen Namen verdankt (aber das ist eine andere Geschichte).

3 Meter lang, etwa 900 kg schwer – wirklich imposant, dieser Stier! Es ist eines der größten von Gé. Pellini in Bronze realisierten Werke. Dieses Kunstkonzept ist ebenfalls eine Hommage an das lothringische Fachwissen auf dem Gebiet der Feuerkünste, denn das Werk wurde in einer der wenigen Kunstgießereien Frankreichs gegossen. Der Stier war so groß, dass er aus mehreren Teilen zusammengesetzt werden musste. Anschließend erhielt er in Mirecourt seine schöne Farbe. Eine herrliche Synergie für ein Werk 100 % Lothringen.

Unsere Vorschläge